Einspeisevergütung bis März 2022 als Tabelle

Einspeisevergütung in ct/kWh bei Inbetriebnahme von Oktober 2021 bis März 2022 (Angaben ohne Gewähr)

Rendite, Wirtschaftlichkeit, Einspeisevergütung

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen bis 100 kW eine feste Einspeisevergütung für ins öffentliche Netz eingespeisten Strom vor. Diese Vergütung wird am Anfang einmalig festgelegt und gilt dann über einen Zeitraum von 20 Jahren.

Sie wird monatlich abgesenkt – abhängig vom Zubau in der davor liegenden Periode („Bemessungszeitraum“).

Vergütung für ins Netz eingespeisten Solarstrom in ct/kWh

Inbetriebnahmemonat Okt 21 Nov 21* Dez 21* Jan 22* Feb 22* Mär 22*
Aufdachanlage bis 10 kW 7,14 7,03 6,93 6,83 6,73 6,63
Aufdachanlage >10 bis 40 kW 6,94 6,83 6,73 6,63 6,53 6,44
Aufdachanlage >40 bis 100 kW 5,43 5,35 5,27 5,19 5,11 5,03
sonstige Anlagen bis 100 kW 4,89 4,82 4,75 4,67 4,60 4,53

* voraussichtlich (Die Festlegung durch die Bundesnetzagentur erfolgt jeweils für die 3 Folgemonate ab Februar/Mai/August/November kurz vor Beginn des Zeitraums.)

Für größere Anlagen ist die Teilnahme an der Direktvermarktung obligatorisch. Ab 750 kW besteht Pflicht zur Teilnahme an Ausschreibungen. Für PV-Anlagen auf Mietgebäuden kann es unter bestimmten Voraussetzungen eine zusätzliche Förderung in Form eines Zuschlags auf den durch Mieter vor Ort verbrauchten Solarstrom geben („Mieterstromzuschlag“).

Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist deutlich mehr wert als die eingespeiste Kilowattstunde. Für die meisten kleinen Anlagen wird deshalb der Eigenverbrauch viel wichtiger für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit sein als die hier dokumentierte Einspeisevergütung.

Mehr zum Eigenverbrauch hier: https://solarbuero-amrum.de/eigenverbrauch/

Aktuelle Infos aus erster Hand von der Bundesnetzagentur: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/ZahlenDatenInformationen/EEG_Registerdaten/artikel.html

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